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Shopware 5 Plugin anpassen und reparieren

Eine Erweiterung tut nicht mehr, was sie soll, und der Hersteller antwortet nicht mehr. Wir sehen uns an, was übrig ist, und sagen Ihnen, was sich davon reparieren lässt und was ersetzt gehört.

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Womit die Leute zu uns kommen

Sechs Fälle decken fast alles ab. Der Aufwand unterscheidet sich zwischen ihnen um ein Mehrfaches.

  • Nach einem Update geht etwas nicht mehr. Shopware oder PHP wurde aktualisiert, und ein Plugin, das jahrelang lief, wirft Fehler oder liefert falsche Werte. Der häufigste Fall, und meistens der günstigste.
  • Der Hersteller liefert keine Version für Shopware 5 mehr. Das Plugin läuft noch, wird aber nicht mehr gepflegt. Solange nichts passiert, ist das kein Problem. Beim nächsten Update wird es eins.
  • Den Hersteller gibt es nicht mehr. Kein Nachfolger, keine Adresse, kein Lizenzserver. Was Sie haben, ist das, was auf Ihrem Server liegt.
  • Das Plugin macht fast das Richtige. Es fehlt ein Feld, eine Bedingung stimmt nicht, der Export hat das falsche Format. Klassischer Fall für eine Anpassung statt eines Ersatzes.
  • Zwei Plugins greifen an dieselbe Stelle. Beide funktionieren einzeln, zusammen nicht. Kommt bei Preis-, Versandkosten- und Steuerlogik regelmäßig vor.
  • Das Plugin ist verschlüsselt. ionCube oder Zend Guard. Der eigene Handlungsspielraum ist hier am kleinsten, deshalb steht dazu unten ein eigener Abschnitt.

Wie wir vorgehen

  1. Nachsehen, was da ist

    Liegt der Quellcode lesbar vor, ist er verschlüsselt, gibt es eine Lizenzprüfung gegen einen Server, der noch antwortet. Diese drei Fragen entscheiden über alles Weitere und sind in einer halben Stunde beantwortet.

  2. Rechtliche Lage klären

    Fremde Software zu ändern ist nicht in jedem Fall zulässig. Fehlerbeseitigung an Software, die Sie rechtmäßig erworben haben, ist es in aller Regel schon. Wir sehen uns die Lizenzbedingungen an und sagen Ihnen, wenn wir einen Punkt für heikel halten. Über Reverse Engineering an verschlüsselten Erweiterungen reden wir nicht.

  3. Reproduzieren, nicht raten

    Der Fehler wird auf einem Testsystem nachgestellt. Was sich nicht nachstellen lässt, lässt sich auch nicht mit Sicherheit reparieren, und das sagen wir dann so.

  4. Neben dem Plugin arbeiten, nicht darin

    Wo es geht, bauen wir die Änderung als eigene Erweiterung über die Ereignisse und Erweiterungspunkte von Shopware. Dann überlebt sie ein Update des ursprünglichen Plugins. Eine Änderung direkt in fremdem Code ist der letzte Ausweg und wird als solcher gekennzeichnet.

  5. Dokumentieren, wo etwas hängt

    Jede Anpassung bekommt eine Notiz: was geändert wurde, warum, und was beim nächsten Update danach zu sehen ist. Das ist die Arbeit, die man in fünf Jahren sucht.

Wenn der Quellcode fehlt oder der Hersteller weg ist

Bei einem verschlüsselten Plugin ist der Code nicht lesbar, und daran ändert sich nichts. Es bleiben drei Wege, und welcher taugt, hängt daran, wie tief die Erweiterung im Shop sitzt.

  • Außen herum bauen. Wenn das Plugin im Kern funktioniert und nur an einer Stelle das Falsche tut, lässt sich sein Ergebnis über die Erweiterungspunkte von Shopware nachträglich korrigieren, ohne es selbst anzufassen. Der schnellste Weg, wenn er trägt.
  • Ersetzen. Eine andere Erweiterung übernimmt die Aufgabe, oder wir bauen die tatsächlich genutzte Funktion nach. Oft ist das weniger Arbeit als erwartet, weil von einem großen Plugin in der Praxis ein Viertel benutzt wird.
  • Weglassen. Die ehrlichste Antwort, wenn eine Erweiterung einmal für einen Fall angeschafft wurde, den es seit Jahren nicht mehr gibt. Das kommt öfter vor, als man denkt, und kostet dann nichts außer dem Blick darauf.

Was wir nicht machen: einen Lizenzschutz umgehen oder eine verschlüsselte Erweiterung aufbrechen. Das ist keine Frage des Aufwands, sondern der Rechtslage.

Wie eine Aufwandsschätzung entsteht

Wir nennen eine Spanne mit Unter- und Obergrenze, nicht einen einzelnen Wert. Ein einzelner Wert bei einer Reparatur an fremdem Code wäre geraten, und geraten wird später korrigiert.

Was die Spanne nach oben treibt, sagen wir dazu. In aller Regel ist es einer dieser drei Punkte: das Plugin ist verschlüsselt, es hängt an einer Schnittstelle nach außen, oder es greift an einer Stelle in den Shop ein, an der noch zwei andere Erweiterungen arbeiten.

Erste Einschätzung, kostenlos. Beschreiben Sie im Formular, welches Plugin es betrifft und was es tun soll. Wenn sich das von außen einordnen lässt, sagen wir werktags innerhalb von 4 Stunden, in welcher Größenordnung wir liegen.

Belastbare Schätzung, aus der Bestandsaufnahme. 390 € netto, Festpreis, vollständig anrechenbar bei Abschluss eines Wartungsvertrags innerhalb von vier Wochen. Sie umfasst das gesamte Plugin-Inventar mit Herstellerstatus, nicht nur die eine Erweiterung.

Umsetzung, 120 € netto pro Stunde. Abrechnung im 30-Minuten-Takt. Mit laufendem Wartungsvertrag geht die Arbeit zuerst gegen das monatliche Entwicklungskontingent.

Wir fangen nichts an, was nicht beauftragt ist. Wenn sich während der Arbeit zeigt, dass die Spanne nicht hält, hören wir auf und melden uns, bevor die Rechnung wächst.

Häufige Fragen zu Plugins

Das Plugin läuft doch. Warum sollte ich etwas machen?

Sollten Sie nicht, solange nichts ansteht. Ein ungepflegtes Plugin ist kein Problem an sich. Es wird eins beim nächsten PHP- oder Shopware-Update, und dann meistens zum ungünstigsten Zeitpunkt.

Sinnvoll ist, zu wissen, welche Ihrer Erweiterungen in diese Kategorie fallen, bevor Sie ein Update planen. Genau das steht im Bericht der Bestandsaufnahme.

Ich habe die Lizenz nie verlängert. Ist das ein Problem?

Für die Frage, ob wir daran arbeiten dürfen, kann es eins sein. Wir sehen uns die Lizenzbedingungen an, bevor wir anfangen. In den meisten Fällen deckt eine erworbene Lizenz die Fehlerbeseitigung ab, auch ohne laufenden Wartungsvertrag beim Hersteller.

Prüft das Plugin seine Lizenz gegen einen Server, den es nicht mehr gibt, ist das ein eigener Fall. Dann geht es meistens um Ersatz, nicht um Reparatur.

Können Sie ein Plugin auch neu bauen?

Ja, und oft ist das der kürzere Weg. Von einer gekauften Erweiterung wird in der Praxis ein Bruchteil der Funktionen benutzt. Ein Nachbau genau dieses Bruchteils ist überschaubar, gehört Ihnen und hat keinen Hersteller, der verschwinden kann.

Was dagegen spricht: alles, was mit Zahlung, Steuer oder Versanddienstleistern zu tun hat. Dort steckt die Arbeit nicht in der Funktion, sondern in den Sonderfällen, und die kauft man besser mit.

Arbeiten Sie auch an einem Shop, den Sie nicht betreuen?

Ja. Eine einzelne Plugin-Anpassung ist ein abgeschlossener Auftrag und setzt keinen Wartungsvertrag voraus. Wir brauchen Zugang zu Shop, Server und, falls vorhanden, zum Repository.

Was passiert, wenn ich später doch wechseln will?

Dann planen wir den Wechsel mit Ihnen. Sie bekommen einen Migrationsplan mit Zeit- und Kostenrahmen, zu Shopware 6, Shopify oder einer anderen Plattform. Die Arbeit aus der Betreuung ist dabei nicht verloren: Schnittstellen, Datenmodell und Prozesse sind dann dokumentiert.

Kurzeinschätzung Ihres Shops, kostenlos

Schicken Sie uns die Adresse Ihres Shops. Wir sehen uns die Installation von außen an und melden uns mit den Befunden, die sich so feststellen lassen: Shopware-Version, PHP-Version, Verschlüsselung, offen erreichbare Bereiche, veraltete Komponenten im Frontend.

Dafür brauchen wir keine Zugangsdaten. Was in Ihrem Shop an Plugins, individuellen Anpassungen und Schnittstellen steckt, sehen wir dabei allerdings nicht, dafür ist die Bestandsaufnahme da.

Antwort werktags innerhalb von 4 Stunden. Kostenlos und ohne weitere Verpflichtung.

URL Ihres Shops — damit wir vor dem Rückruf kurz draufschauen können.

Anrufen: 06158 822036 Shop prüfen